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Catalina Rueda wurde 1989 in Bogotá, Kolumbien geboren, wuchs im Cali auf und lebt seit 2011 in Hamburg. Ihr Bachelorstudium in Komposition und Musiktheorie absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Manfred Stahnke und ihren Master in Komposition studierte sie an der gleichen Hochschule bei Gordon Kampe. Neben ihrer kompositorischen Arbeit widmet sie sich auch der Improvisation und Performance mit Klavier und Gesang.

Beeinflusst von Jazz, Volks- und Tanz-Musik entfaltet sich ihre musikalische Sprache im akustischen Raum, eingebettet in einer sequenziellen Harmonik, die nicht müde wird, neue Kontexte zu schaffen für Melodie und Tonalität.  

Sie arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie u.a. Ensemble KNM Berlin, Asian Art Ensemble, Lux Nova Duo, Mirror Strings, den Kölner Vokalsolisten, Trobar e Cantar, dem Theaterorchester Aachen, der Duisburger Philharmoniker, der Staatsoper Stuttgart, dem Phoenix Ensemble Munich und dem Ensemble I Transiti. Interdisziplinäre zusammenarbeiten mit dem RegisseurInnen u.a. Mien Bogaert, Pia-Rabea Vornholt, Thorsten Cölle, Annett Stenzel, Josef Bairlein und Lisa Pottstock.  Ihre Musik wurde bei mehreren Festivals aufgeführt u.a. bei KNM Contemporaries, Blurred Edges, Neue Musik in Husum, Acht Brücken Festival in Köln.

Ihre Musik wurde mit den Acht-Brücken-Festival Preis ausgezeichnet, und zusammen mit der Librettistin Lisa Pottstock gewann sie den Musiktheaterpreis der Reinhold Otto Mayer Stiftung.

Foto: Heide Benser